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Schweizer Sieg und viele wichtige Punkte  

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Das siebte internationale Juniorenturnier in Kreuzlingen endete am Samstag mit dem Sieg des Schweizers Leandro Riedi und der Österreicherin Sinja Kraus. Die Wilenerin Alina Granwehr sammelte mit ihrem Vorstoss in die Viertelfinals ihre ersten Punkte für die Juniorenweltrangliste. Die Österreicherin Sinja Kraus wurde ihrer Favoritenrolle beim „SBW-NET ITF Junior Open“ auf eindrückliche Weise gerecht. Die 15-Jährige gab in Kreuzlingen keinen Satz ab und erwies sich nicht nur für die NET-Schülerin Melody Hefti als Spielverderberin, sondern war im Finale auch für die Deutsche Nastasja Mariana Schunk eine zu hohe Hürde. Bei den Knaben realisierte der Zürcher Leandro Riedi seinen ersten internationalen Turniersieg auf ITF-Stufe. Der U16-Schweizer-Meister schlug in einem hochstehenden Finalspiel den topgesetzten Solothurner Jonas Schär. Im Doppelfinale verpassten die beiden Schützlinge der Nationalen Elitesportschule, Noah Elia Niederer und Geremia Rossi, den ersten Erfolg auf der höchsten Juniorenstufe nur ganz knapp. Wenngleich das Wetter in den letzten Tagen nicht mehr ganz mitspielte, zog Turnierdirektor Ralph Zepfel wie schon bei den sechs Auflagen zuvor ein sehr positives Fazit: „Es war eine Superwoche mit Spielen auf sehr hohem Niveau.“ Das Ziel, jungen einheimischen Talenten erste wichtige Punkte für die Juniorenweltrangliste (ITF) zu ermöglichen, war einmal mehr aufgegangen. Die grösste Nutzniesserin war diesmal Alina Granwehr. Die erst 14-jährige Wilenerin schaffte bei ihrem allerersten internationalen U18-Turnier gleich den Einzug in die Viertelfinals und wird daher diese Woche erstmals in der Weltrangliste der Juniorinnen geführt.

Bilder von Mario Gaccioli
Der topgesetzten Österreicherin Sinja Kraus war in Kreuzlingen niemand gewachsen
Der Zürcher Leandro Riedi erzielte in Kreuzlingen seinen ersten internationalen Turniersieg auf dieser Stufe

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