Turniere

Details

Rekord erneut gebrochen – Der Höhenflug geht weiter  

webarn_greta_siegerin_bo_2017.jpg dsc_7737_002_rebeka_masarova.jpg
Die achte Auflage des McDonalds Bodensee Open in Egnach ist am Sonntag vor einer Rekordkulisse und mit den glanzvollen Siegen von Greta Arn aus Ungarn und Ivan Nedelko aus Russland zu Ende gegangen. Vorjahressiegerin Diana Marcinkevica fand im Finale gegen Greta Arn wie alle anderen zuvor kein Rezept. Zu abgeklärt und solide war das Spiel der Ungarin, die vor ihrem Rücktritt vor vier Jahren schon einmal die Nummer 40 der Welt war und nun als Profispielerin noch einmal durchstarten will. Bereits in den Halbfinals hatte die letzte im Turnier verbliebene Schweizerin Rebeka Masarova das Nachsehen. Die 18-jährige letztjährige Junioren-French-Open-Siegerin ist indes in guter Gesellschaft. Auch die Russin Maria Sharapova hat gegen die in Chur lebende inzwischen 38-jährige Arn schon verloren. Dass das an Klasse und Spannung kaum mehr zu übertreffende Herrenfinale zwischen dem topgesetzten Russen Ivan Nedelko und dem Spanier Jordi Samper-Montana vor rund 700 begeisterten Zaungästen nach zwei Sätzen noch nicht entschieden war, konnte aufgrund der Affiche fast schon erwartet werden. Der Siegercheck von 9‘000 Franken ging schliesslich an den 31-jährigen Nedelko.
Ein Turnier mit Weltruf
Preisgeldturniere gibt es in Europa viele. Aber keines ist so gross wie das mittlerweile mit 70‘000 Franken dotierte Bodensee Open in Egnach. Glaubt man den Stimmen von Spielenden ist auch keines so gut. „Ich kenne nichts Vergleichbares“, verriet Sieger Ivan Nedelko. „Was ich in der Szene gehört habe, war schon sehr gut. Es ist aber noch viel besser als ich mir das vorgestellt habe“, schwärmt Finalist Jordi Samper-Montana aus Barcelona nach seiner Première am Bodensee. Wie weit der Ruf des Turniers, das Weltklassetennis und Sommer Ambience verbindet, inzwischen hallt, beweist das internationale Teilnehmerfeld mit Cracks aus über 20 Nationen. Die acht Besten, die am Sonntag noch im Einsatz standen, stammten aus acht Nationen und drei Kontinenten.
Rekordkulisse
Mit insgesamt rund 3‘000 Besuchenden ist das Bodensee Open nach den ATP-Turnieren in Basel und Genf das am drittbesten besuchte Turnier in der Schweiz. Obwohl mit dem einzigartigen Konzept „Rundumerlebnis für Spielende und Zuschauende“ Jahr für Jahr neue Rekorde geschrieben werden, streben Mäx Andys und Franco Baldella und ihr bewährtes Helferteam laufend Verbesserungen an. Zu den legendären teilweise bis um Mitternacht dauernden Night-Sessions kamen in diesem Jahr die BO-SUNSET LOUNGE und zusätzliche Tribünen in der Tennishalle. Beides erwies sich als Volltreffer. „Wir sind mit der achten Auflage rundum zufrieden und freuen uns, dass unser Turnier bei Spielenden, Zuschauenden und Sponsoren so gut ankommt“, ziehen die Organisatoren Mäx Andys und Franco Baldella Bilanz.
Tennisclubmitglieder in Aktion
Fast 500 Würste, 250 Hamburger, über Hundert Steaks, 150 Kilogramm Pommes Frites sowie grosse Mengen Salat: Für die kulinarischen Höhenflüge des Turniers ist Theo Specker und eine engagierte Helfercrew aus dem TC Egnach verantwortlich. Die eingespielte Crew löste die Aufgabe mit Bravour und trotzte dem Grossandrang in souveräner Manier.
 
Bild: Greta Arn gewann das Bodensee Open 2017
Rebeka Masarova fand in den Halbfinals kein Rezept gegen ihre um 20 Jahr ältere Gegnerin

Zurück